zu meiner Person

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Seit 1997 gehören Hunde als Familienmitglieder zu unserem Leben. Leider musste ich schon drei Hunde (Sammy, Kimba und meine Baily) über die Regenbogenbrücke gehen lassen, alle sind in meinen Armen friedlich eingeschlafen. Derzeit begleiten mich miene beiden Ridgeback-Rüden Dayo und sein Halbbruder Stripy. 2011 kam im Alter von 11 Monaten Dayo zu uns und seit 2013 bereichert der Ridgeback-Rüde Stripy unser Leben. Ich muss gestehen, dass bei mir der Ridgeback-Virus bzw. die Sucht voll zugeschlagen hat. Ich empfinde aber jeden Hund als ein besonderes Geschöpf und Geschenk an seinen Besitzer.

Unser Ridgeback Rüde Dayo gab mir den Anstoß, mehr in das Thema Hundeausbildung und Kommunikation einzusteigen, da er weder auf Lecker noch Ballspiele oder Sonstiges ansprang und wie in seiner eigenen Welt lebte. Ich kam nicht richtig an ihn heran, auch das Training und Lernen neuer Sachen gestaltete sich sehr schwierig. Durch seine Erfahrungen und fehlende Sozialisation in seiner ersten Familie in den ersten Lebensmonaten stellte er mich dadurch auf dem Höhepunkt seiner Pubertät vor einige schwierige Aufgaben, die es zu lösen galt. So ging ich auf die Suche nach Lösungen, recherchierte im Internet, las Bücher und versuchte Tipps von Trainern zu bekommen. Auch ich habe aus damaliger Unwissenheit noch viele Fehler gemacht, obwohl ich ihm helfen wollte, die sein Verhalten noch verschlimmerten, indem ich die vielen „Tipps“ ausprobierte.  Aus diesen Erfahrungen ist meine Überzeugung gewachsen, dass Tipps nicht helfen, denn sie berücksichtigen nicht die Ganzheit der Ursachen für das unerwünschte Verhalten. Aufgrund dieser Erfahrungen verabscheue ich heute auch jegliche Form von aversiven Mitteln, da sie nur kurzfristig wirken, mit der Zeit aber um so größere Probleme im Verhalten verursachen. Diese Erfahrungen waren der Startschuss für mich, aus einem Hobby, Leidenschaft und jetzt auch Berufung werden zu lassen. Hierbei liegt mir aufgrund der Erfahrung mit Dayo insbesondere die Sozialisation der Welpen und Junghunde am Herzen. Sehr gerne arbeite ich auch mit den „Halbstarken“ zusammen, also den Hunden, die mitten in der Pubertät und Adoleszenz sind. Wenn Defizite existieren, so ist mein weiterer Schwerpunkt im Rahmen der Verhaltenstherapie die Arbeit mit ängstlichen und aggressiven Hunden oder sonstigen Verhaltensproblemen.

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Ein Gedanke zu „zu meiner Person

  1. Hallo Birgit, ich glaube Du bist jetzt auf dem richtigen Weg. Meine Hochachtung für Deinen Mut so etwas zu beginnen.
    Grüße von
    Deinen Pa

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